Unbefristeter Streik bei Airbus angekündigt

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Die Gewerkschaften CGT, UGT und UTIL haben laut einer Mitteilung an diesem Freitag (31.07.2026) die notwendigen Schritte eingeleitet, um ab dem kommenden 24. August 2026 einen unbefristeten Streik in allen Standorten von Airbus in Spanien auszurufen.

Damit übernehmen diese Organisationen die Rolle von Sipa, der Gewerkschaft, die den vorherigen Streik ausgerufen hatte, der seit dem 1. Juli vier Wochen lang andauerte, sich jedoch Anfang dieser Woche zurückzog, nachdem eine Abstimmung unter den Beschäftigten über eine von CCOO erzielte Vorvereinbarung mit der Unternehmensleitung gescheitert war.

Zuvor war die Option eines unbefristeten Streiks bereits als neue Maßnahme auf dem Tisch, um den Hersteller unter Druck zu setzen, den Arbeitskonflikt zu lösen. Im Falle der UGT forderte diese, nachdem die Vorvereinbarung mit Sipa und der CCOO am 24. Juli abgelehnt worden war, zunächst das Unternehmen und anschließend die übrigen Gewerkschaften auf, die Verhandlungen „unverzüglich“ wieder aufzunehmen, und die Belegschaft, „weiterhin geschlossen zu bleiben“.

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Die Gewerkschaft selbst bot zu diesem Zeitpunkt an, „alle Maßnahmen – sei es im Rahmen von Verhandlungen oder Mobilisierungsmaßnahmen – zu ergreifen und vorzuschlagen, die zur Erreichung dieses gemeinsamen Ziels erforderlich sind“.

Diese Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem Airbus seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, bei der Stiftung SIMA (Interkonföderaler Vermittlungs- und Schlichtungsdienst) die Einleitung einer professionellen Mediation zu beantragen, um die Standpunkte in den Verhandlungen anzunähern. Zu dem von der Belegschaft abgelehnten Text erklärte das Unternehmen, dass dieser nicht „verschwinden“ werde, da er „Monate der Arbeit und sehr bedeutende Fortschritte“ darstelle; daher werde er „das zentrale Element im Schlichtungsverfahren“ sein.

Konkret sah die zwischen den Gewerkschaften und Airbus vereinbarte Vorvereinbarung eine allgemeineLohnerhöhung von 5 % im Jahr 2026 und von 5 % im Jahr 2027 vor, zu der jährlich 0,5 % für die betriebliche Altersvorsorge (RSI) und 0,5 % für Beförderungen hinzukommen, sowie eine Abfindung zum Ende des Vertragszyklus in Höhe von 2.000 Euro brutto und ein Lohnsicherungssystem.

Quelle: Agenturen